Rauchen aufhören: „Silvester-Methode“

Jeden Tag versuchen es unzählige Menschen, mit dem rauchen aufzuhören. Sie schließen mit sich selber einen Pakt ab, sie versuchen es wegen einer verlorenen Wette, der Gesundheit wegen, weil es ihnen zu teuer ist, weil der Partner drum bittet, es gibt so viele Möglichkeiten und Ursachen, dass man versucht, dieses Laster loszuwerden.

Nun gibt es viele Menschen, die schon eine Reihe von Methoden ausprobiert haben und doch immer wieder rückfällig geworden sind. Man sagt immer, dass das beenden dieser Sucht vom Kopf ausgeht. Wenn der Wille, konsequent und für immer mit dem rauchen aufzuhören, nicht zu 100% da ist, schafft man den Absprung nicht, so sagt man und so wird es einem auch immer wieder erzählt. Die Erfolgsaussichten sind tatsächlich schlechter, wenn man sich noch kleine Schlupflöcher auf lässt, die einem das rauchen hier und da noch erlauben. So erklären viele Menschen, sie würden ja aufhören, aber nur noch eine nach dem Essen. Oder nach dem Sex. Oder auch bloß auf Festen. Das sind immer gerne genommene Schlupflöcher. Doch das funktioniert nicht. Man schafft es vielleicht, nach der ersten Zigarette auf einer Party zu sagen, nein, danke, noch eine möchte ich nicht. Dann ist man mit sich selber zufrieden, weil man ja sieht, dass man es kontrollieren kann. Deshalb ist man sich sicher, es geschafft zu haben. Auf dem nächsten Fest sagt man sich deshalb, „ach komm, dann erlaubst du dir jetzt mal zwei Zigaretten heute Abend, ich habe es ja im Griff und kann es selber stoppen.“

Und schon hängt man wieder drin, weil sich eine Abstinenz mit Ausnahmen nicht bewährt. Es gibt da einen passenden Spruch: „Mit dem Rauchen aufhören? Kein Problem, das habe ich schon 1000 mal geschafft.“ Genau durch solche Begebenheiten fällt man wieder zurück in das alte Suchtverhalten und der Griff zu den Glimmstängeln gehört wieder zum Alltag. Dabei gibt es Raucher, die im Grunde endlich mit ihrer Sucht abschließen möchten. Wenn diese nach einem Rückfall am Kiosk ihre erste Packung Zigaretten in der Hand halten, bereuen sie diesen Kauf bereits wieder und schwören sich, dass sie bei der nächsten Gelegenheit wieder damit aufhören wollen. Allerdings gibt es sehr viele Menschen, die sich mit ihrem guten Vorsatz für das neue Jahr vornehmen, mit dem rauchen aufzuhören. Sie brauchen den Jahreswechsel als zusätzliche Motivation. Dass sie das neue Jahr frisch und Sucht-frei angehen und beginnen wollen. Dieser Vorsatz für das nächste Jahr steht immer wieder ganz oben auf den Listen der Menschen.

Zum Jahresende werden viele Umfragen durchgeführt, was die Menschen sich so für das nächste Jahr vornehmen. Mit dem Rauchen aufzuhören steht ganz weit oben mit auf den Listen. Diese Art der Motivation kann einen das Vorhaben durchaus erleichtern. Aber viele Feiernde werden dann meistens direkt schon mit dem Neujahrs-Sekt wieder rückfällig. Das ist das Problem mit diesen Planungen, wenn man sich dabei von äußeren Begebenheiten, wie hier nun von Silvester, abhängig macht, wann man der Sucht den Kampf ansagt. Wenn man wirklich konsequent und mit vollem Willen mit dem rauchen aufhören möchte, dann macht man das im nächsten Moment. Keine „letzte Zigarette“ mehr, die Packung wird nicht noch leergemacht, sondern sie wird weggeschmissen und man hört direkt auf zu rauchen. Wenn hier der Wille stark ist, sind die Erfolgsaussichten deutlich stärker. Man darf sich nur nicht selber betrügen. Dann geht es immer schief.

Fazit zur „Silvester-Methode“: 

Zusammenfassend kann man nun sagen, dass die Methode, sich als Vorsatz für das neue Jahr vorzunehmen, mit dem rauchen aufzuhören, funktionieren kann, aber schwierig ist und dass es dabei viele Menschen gibt, die daran scheitern und kurz nach dem Feiertag bereits wieder genauso rauchen wie im vergangenen Jahr. Der Kopf und der Wille, die beiden müssen die Sucht beenden. Dann kann man diese Sucht auch mitten im Jahr, morgen, heute oder in der nächsten Stunde angehen und sich ein Stück Freiheit wieder holen, wenn man nicht mehr der Knecht der eigenen Sucht ist. Dabei sind die Erfolgsaussichten tatsächlich besser und höher.

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