Rauchen aufhören mit der „Verteufelungs-Methode“

Jeder Raucher, ob er es nun zugeben mag oder nicht, möchte insgeheim mit dem Rauchen aufhören. Doch die Sucht lässt ihn nicht los! Wie also, denken Sie jetzt, soll man es trotzdem schaffen, den Glimmstengel für immer loszuwerden?

Ich habe es geschafft und zwar mit der „Verteufelungs-Methode“ Dieser einfache, psychologische Trick hat mir geholfen seit nunmehr fast 10 Jahren rauchfrei zu leben, ohne jeglichen Rückfall. Wie habe ich das gemacht, wollen Sie jetzt wissen? Es ist in mir verankert, dass es schlecht für mich ist zu rauchen. Jedes Mal, und das passiert mir auch heute noch, wenn ich an das gute Gefühl beim Rauchen denke, kommt sofort auch das schlechte hinzu. Ich habe vor etwa 10 Jahren in einem Kaffeehaus gekellnert, es war immer verraucht und meine, sogenannten „Kellnertschick“ haben sich oft selbst geraucht. Ja, das kennen Sie, stimmt´s? Ich habe zu diesem Zeitpunkt auch oberhalb von diesem Café gewohnt und der Rauch ist auch in meine Wohnung hinauf gezogen. Durch das ständige mit dem Rauch konfrontiert sein, habe ich begonnen das Rauchen zu verteufeln. Alles hat gestunken, meine Hände, meine Haare, meine Kleidung und als ich nach einiger Zeit eine neue Wohnung gefunden hatte und aus der Wohnung über dem Café auszog, da roch ich den Rauch noch mehr! Ich habe in dieser Zeit, kurz, aufgehört zu rauchen. Dann allmählich habe ich wieder begonnen, am Nachmittag, nur eine, aber das war der falsche Weg. Ich denke, dass haben Sie auch schon einmal versucht, oder? Reduzieren heißt das dann, aber ja nicht ganz aufhören. Warum nicht? Rauchen ist schädlich!

Ich habe es dann in meinem neuen Job erlebt, morgens, frisch geduscht in den Aufenthaltsraum zu kommen und nach fünf Minuten wie ein voller Aschenbecher zu riechen. Da hab ich es verteufelt, das Rauchen! Es war Anfang November und zusätzlich war ich auch noch erkältet, da fühlte ich wie mir das Rauchen schadete, es brannte in meiner Kehle und in der Lunge. Ich kann es jetzt noch fühlen, wenn ich ans Rauchen denke und genau das ist der Punkt wo ich es verteufelt habe. Ich habe das Rauchen aufgegeben, das genaue Datum oder den Tag weiß ich nicht mehr, das ist auch nicht wichtig nach fast 10 Jahren. Wichtig ist nur: Jedes Mal, auch jetzt gerade, wenn ich über das Rauchen nachdenke, brennt es in meiner Kehle und in meiner Brust. Ich bin mir sicher, dass ich nie wieder rauchen werde und hoffe, dass Sie den Sprung auch schaffen!

Für mich ist die „Verteufelungs-Methode“ der beste Weg, da man dazu keinerlei Hilfsmittel, die man teuer in der Apotheke bekommt. Es reicht sich klar zu machen, wie schädlich Zigaretten sind und wie schmerzhaft sich Rauch in der Brust anfühlen kann. Dieser psychologische Trick hat mir geholfen und ich wusste damals noch nicht einmal, dass es ein Trick oder eine Methode ist. Sie haben heute den Vorteil, dass Sie es wissen und ich bin mir sicher, dass sie es mit dieser Methode auch schaffen können. Dafür wünsche ich alles Gute und viel Spaß mit Ihrem neuen, rauchfreien Leben!

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