Rauchen aufhören mit der „Abschied von einem Freund“ Methode

Menschen, die seit Jahren oder sogar seit Jahrzehnten rauchen, kommen wohl alle irgendwann an den Punkt, wo sie sich wünschen, rauchfrei zu sein. Und so nehmen sie sich vor, mit diesem Laster abzuschließen. Nur wissen sie auch, dass es unter Umständen ein schwieriges Unterfangen werden kann. Jeder kennt da jemanden, der mit dem Rauchen aufgehört hat und wahre Horrorgeschichten darüber erzählt. Sei es, dass einem erzählt wird, man sei gereizt, unausstehlich, sensibel und vor allem, dass man dabei automatisch zunehmen wird.

Das lässt die Raucher schon wieder etwas skeptischer an ihren Plan mit dem Aufhören ran gehen. Sie lassen sich im Vorfeld beeinflussen. So kann es sehr schnell passieren, dass sie zwar vielleicht ein paar Tage durchhalten, den Symptomen des Entzuges aber so eine Größe beimessen, dass sie ihre Motivation verlieren. Denn sie rechnen mit dem schlimmsten für den jeweiligen Tag. Wenn sie nun zum Beispiel einen wichtigen Termin haben, befürchten sie, dass sie zu gereizt in den Termin gehen oder nicht die nötige Geduld aufbringen können. Dass sie nervös werden könnten und so weiter. In diesen Momenten denken sie sich, dass eine Zigarette, nur diese eine, ihnen vor dem Termin helfen kann, diesen gut durchzustehen. So schaffen sie es ein weiteres mal nicht, von dem Laster weg zu kommen.

Es gibt so viele Methoden, wie man sich von dieser Sucht befreien kann. Die einen probieren es mit Nikotinpflastern, andere mit Kräuterzigaretten, andere suchen sich Silvester mit den guten Vorsätzen für das neue Jahr aus, oder aber sie kauen den ganzen Tag Nikotinkaugummis. So muss jeder für sich gucken, welche Methode für einen die richtige ist. Wenn man nun zum Beispiel als Lehrer das Rauchen aufhören möchte, ist es unvorteilhaft, wenn sie die ganzen Unterrichtsstunden über Nikotinkaugummis kauen. So gibt es aber auch die Möglichkeit, sich die Zigaretten als Freund vorzustellen. Doch nun muss dieser Freund weg. Er war viele Jahre lang ein sehr guter Gefährte immer an der Seite, war immer da, tröstete, wenn es sein musste. Und doch, in den letzten Jahren wurde dieser Freund zu aufdringlich. Er störte immer wieder. Man durfte sich auch an immer weniger Stellen mit ihm sehen lassen. Der Freund hat einfach zu viel gefordert. Deshalb muss er nun weg. So baut man sich in Gedanken und später auch mit Gegenständen ein Ritual auf, wie man diesen Freund loswerden kann. Man kann vielleicht Gegenstände wie den Aschenbecher oder das Feuerzeug, Blättchen, oder was man sonst noch an Raucherutensilien in der Wohnung und am Arbeitsplatz (wenn man da überhaupt noch rauchen durfte) hatte, in einen kleinen Karton packen, fest mit Paketband verschließen, sich von ihm (dem Freund) verabschieden und ihn dann in den Mülleimer werfen. So ist der Freund weg. Man hat von nun an Streit mit diesem Freund, der passt nicht mehr in das eigene Lebenskonzept.

Fazit zur Methode „Abschied von einem Freund“:

Man kann es schaffen, mit dem Rauchen aufzuhören. Nur die wenigsten Raucher schaffen es, ohne Hilfsmittel oder Methoden von jetzt auf gleich aufzuhören. Und es dann auch weiterhin zu schaffen, sich jeden neuen Tag motivieren, nicht mehr zu rauchen, das ist schwer. Oder eher, es ist selten. Die meisten Raucher brauchen ein paar Anläufe um Sucht-frei zu werden und dann auch zu bleiben. Am besten ist es, wenn dem Ex – Raucher die Zigaretten, der Gestank des Rauches, und all die anderen Dinge, die damit noch etwas zu tun haben, eklig vorkommen; dann hat er gute Chancen, die Zigaretten auch nie mehr wieder ins Leben zu lassen. Wenn man die passende Methode für sich gefunden hat und nichts auf die Schauer Märchen der anderen Raucher gibt, hat man eine reelle Chance, mit der Sucht abschließen zu können.

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