Rauchen aufhören: Die Methode „Hypnose“

Immer mehr Menschen möchten mit dem Rauchen aufhören, doch dieses Unterfangen stellt sich häufig als recht schwierig heraus. Eine jahrelange Sucht zu bekämpfen kann nicht nur körperliche, sondern auch psychische Probleme mich sich bringen, die vielen Rauchern das Leben schwer macht und es zu Rückfällen kommen kann. Um endlich dem Glimmstängel dem Laufpass geben zu können, gibt es eine Reihe an Methoden, die sehr erfolgsversprechend sind. Eine Hypnosetherapie wird bei der Zigarettenentwöhnung immer häufiger eingesetzt und kann schnelle Resultate versprechen.

Hypnose zählt zu den gängigen Anwendungen innerhalb der Medizin. Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass Hypnose nicht nur bei der Raucherentwöhnung große Beiträge leisten kann, sondern auch für andere Suchtprobleme und psychische Belastungen ideal geeignet ist. Diese Therapieform arbeitet mit dem Unterbewusstsein und kann somit Dinge zu Tage bringen, die ansonsten immer verdrängt worden sind. Häufig steckt hinter einer Sucht ein Grundproblem. Erst, wenn dieses gelöst wird, kann auch eine endgültige Entwöhnung stattfinden. Innerhalb der Therapie kommt es zu einer starken Verknüpfung von unterbewussten und bewussten Bereichen, sodass schnell herauskristallisiert werden kann, wie der Geist gestärkt werden kann und es so zu einem schnelleren Rauchstopp kommen kann.
Es ist sehr wichtig sich immer einen Experten auf dem Gebiet der Hypnose zu suchen, da falsche Anwendungen oder Durchführungen dieser Methode auch zu Schäden führen können, die vermieden werden sollten. Viele Ärzte bilden sich in diesem Sektor weiter, weshalb es immer eine gute Wahl ist, mit dem Hausarzt über mögliche Hilfestellungen zu reden. Selbstverständlich gibt es auch gute Hypnotiseure ohne ärztliche Vorkenntnisse, jedoch können diese häufig nicht noch die körperlichen Schäden beobachten, die durch das Rauchen schon entstanden sind.
Es reichen häufig nur wenige Sitzungen aus, damit es zu den ersten Erfolgen kommen kann. Jeder Raucher hat schon einmal mit dem Gedanken gespielt, das Rauchen aufzugeben, da den Betroffenen generell bewusst ist, wie schädlich dies für sie sein kann und trotzdem fahren sie damit fort. Eine Hypnosesitzung versucht tief in den Unterbewusstsein durchzudringen und von dort aus die Willenskräfte zu wecken, die meist viel stärker sind als die, die der Mensch in einem sich bewussten Zustand besitzt. Während einer Therapiestunde wird der Betroffene in eine Art Trancezustand versetzt, bei welchem er tief in sein Inneres blickt und zusammen mit dem Hypnotiseur den starken Willen versucht, heraus zu kitzeln. Eine Sitzung wird generell nur mit dem behandelnden Therapeuten durchgeführt, da Gruppenhypnose häufig nicht individuell genug eingreifen kann. Nach ca. 45 Minuten ist eine Therapiestunde vorbei. Einige Patienten spüren schon nach dieser kurzen Zeit eine Besserung und können ihren Zigarettenbedarf auf einige wenige Zigaretten pro Tag reduzieren. Wichtig ist, dass die Therapie kontinuierlich fortgesetzt wird bis das Gefühl da ist, dass die Entwöhnung komplett geglückt ist. Die meisten Hypnosetherapien müssen in der Regel selbst bezahlt werden, jedoch sind häufig nur wenige Sitzungen nötig.

Fazit zur Methode „Hypnose“:
Insgesamt bietet die Hypnose einen entscheidenden Vorteil gegenüber allen anderen Methoden: Der Patient wird aktiv mit eingebunden und benötigt keinerlei Ersatzstoffe, um sich das Rauchen langsam abgewöhnen zu können. Es wird eine Stärkung des eigenen Willens erreicht, die so positiv sein kann, dass diese auch innerhalb anderer Lebensabschnitte eingebettet werden kann. Weiterhin kann das Tempo der Therapie gemeinsam mit dem Hypnotiseur abgesprochen werden, sodass die Sitzungen individuell gestaltet werden können.

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