Rauchen aufhören: Die Methode „Allen Carr“

Es wird immer ungemütlicher für Raucher. Sie finden immer mehr Orte vor, an denen sie nicht mehr rauchen dürfen. Viele sagen sich dann vielleicht schon seit Jahren, dass sie sich von dem Laster gerne befreien würden. So nehmen sie das jetzt als Auslösereiz, diese Gedanken und Wünsche auch endlich in die Realität umzusetzen.

Die einen probieren die „Mit-dem-Kopf-durch-dieWand“ – Methode und hören von heute auf morgen auf. Das kann eine gute Methode sein, wenn der Wille tatsächlich so stark ist, mit dem Rauchen aufzuhören. Oder die anderen probieren Kräuterzigaretten, Nikotinpflaster, Lollis, Nikotinkaugummis, normale Kaugummis. Wieder andere essen etwas mehr, als es für sie gut wäre und gehören dann zu den Menschen, die wegen des Zigarettenentzuges an Gewicht zunehmen und das anderen „Aufhör-willigen“ auch direkt erzählt. So wird es meistens schwierig, das Unterfangen Rauchfrei durchzuhalten und durchzustehen. Im Gegenteil, viele fangen dann ganz schnell wieder an, weil sie nicht zunehmen möchten und die Angst haben, sie könnten nun viele, viele Kilos ansammeln. Das will ja niemand.

Nun gibt es das Buch „Endlich Nichtraucher“ von Alan Carr. Dieses Buch ist ein Bestseller und schon in viele Sprachen übersetzt worden. Mit Hilfe dieses Buches haben es schon viele Raucher geschafft, von ihrer Sucht los zu kommen. In dem Buch schreibt Carr, dass die Raucher es in 6 Stunden zum Nichtraucher bringen können. Sie müssten dazu einige Schritte beachten. Zuerst müssen alle Dinge, die einen ans Rauchen erinnern (wie Aschenbecher, Feuerzeuge usw), verbannt werden. Dann muss man sich mal ausrechnen, wie viel Geld man sparen kann, wenn man nicht mehr raucht. Ablenken, das ist das A und O. Die Hände beschäftigen, denn sonst hat man damit die Zigaretten gehalten und hatte etwas damit zu tun. So fällt das Gefühl nicht einfach weg, wenn man sich zum Beispiel mit einer Büroklammer oder irgendwelchen anderen kleinen Gegenständen beschäftigt. So kann auch Spielzeug dieses Problem bekämpfen. Man sollte dann aber, auch nicht, wenn die Angst vor zusätzlichen Kilos groß ist, völlig auf das Essen verzichten, man darf nach Carr niemals hungern. Wenn man nun auch Gewohnheiten und Rituale ändert, steigen damit die Chancen rauch-frei zu werden auch enorm. Man merkt es schnell, dass man schon etwas freier Atmen kann. So soll man nach Carr immer tief atmen, bewusst atmen. Wenn man nun noch Duftkerzen oder Duftöle oder ähnliches aufstellt, ist es ebenfalls ein Vorteil, dann riecht nichts mehr nach Rauch, sondern man verbindet mit dem neuen Geruch in der Wohnung nur angenehmes. Nun genießt man noch bewusst. Man wird schon nach sehr kurzer Zeit wieder besser schmecken. Speisen, die man sonst zwar schon gerne mochte, werden einem nun, wenn man mit dem Rauchen aufhört, nochmal um ein vielfaches besser schmecken, weil die Geschmacksnerven nicht mehr von dem Rauch beeinflusst werden. Wenn man so weiter macht und es schafft, mit diesen Methoden dem Rauch erfolgreich den Kampf anzusagen, dann kann man sich (auch ein Punkt von Carr), nein, man soll sich dann wie ein Gewinner fühlen und auch gerne so benehmen, wenn es einem dabei leichter fällt, mit dieser Sucht aufzuhören.

Fazit zur Methode „Allen Carr“: 

Auch, wenn man vielleicht mehrere Anläufe braucht und der Weg auch über Rückfälle führt, so ist es dennoch nicht unmöglich, mit dem Rauchen aufzuhören. Man muss vielleicht ein paar Anläufe und Methoden testen, bis es klappt. Aber dann, mit jedem weiteren Tag, an dem man nicht raucht, wächst das Selbstbewusstsein, man ist auf sich selber stolz. Das kann man auch sein und man kann das auch gerne stolz vor sich hertragen. Es ist schwer genug, diese Sucht loszuwerden, da kann man es auch feiern, wenn man jeden Tag immer größere Erfolge verzeichnen kann. Viele schaffen sich einen Kalender an, in den sie eintragen, den wievielten Tag sie nun schon rauch-frei sind. Das ist auch eine große Motivation, auf die kein nun Ex-Raucher verzichten sollte.

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