Rauchen aufhören: Die Methode „Akupunktur“

Raucher die aufhören wollen zu rauchen, haben vor allem in den ersten paar Tagen starke Entzugserscheinungen. Sie sind oft nervös, leicht reizbar werden auch schnell aggressiv. Die traditionelle chinesische Medizin soll es möglich machen durch Akupunktur rauchfrei zu werden. Heilmediziner sind von dieser Methode überzeugt.

Wie auch bei anderen Suchterkrankungen sticht ein Akupunkteur mit Nadeln in die sogenannten Suchtpunkte am Ohr. Nach Einschätzung bleibt es dem Therapeuten überlassen noch weitere Punkte zu behandeln. Damit kann das Wohlbefinden des Patienten noch gesteigert werden. Danach soll das Verlangen der Patienten nach einer Zigarette deutlich geringer sein. Auch die Entzugserscheinungen werden auf diese Weise deutlich gemildert. Damit man endgültig aufhören kann, muss nur noch die Gewohnheit, im Alltag immer automatisch zur Zigarette zu greifen, abgelegt werden.

Eine Behandlung durch Akupunktur ist eine vielversprechende Möglichkeit, sich bei der Rauchentwöhnung begleiten zu lassen. Es wäre sinnvoll 24 Stunden vor der Behandlung mit dem Rauchen aufzuhören, da der Raucher so die Entzugserscheinungen bereits wahrnimmt. So kann er einordnen, inwieweit die Akupunkturbehandlung bei ihm hilft. Das ermöglicht dem Therapeuten die genauere Bestimmung der empfindlichen Punkte beim Raucher. Traditionell werden am Ohr bis zu sechs Punkte behandelt.

Durch Akupunktur schafft man es nicht, dass der Körper geheilt wird von der Sucht. Sie hilft den Patienten aber zur Möglichkeit, die Entzugserscheinungen zu mildern. Die Punkte, welche am Ohr mit Nadeln behandelt werden, machen es möglich, dass Nervosität, Reizbarkeit, die Unruhe, das gesteigerte Essverlangen, Konzentrationsschwierigkeiten und das allgemeine Unwohlsein des Patienten für ihn erträglicher werden. Die Behandlung führ auch oft dazu, sollte der Patient doch noch einmal zur Zigarette greifen, dass diese einfach nicht mehr schmeckt.

Bei einer Dauerakupunktur, bei der die Nadeln für einige Tage im Ohr verbleiben, wird der Gang zur Therapie nicht so oft nötig sein. Bei einer Ambulanten Therapie kommt es zu einer Behandlungssequenz von ungefähr zwei bis sechs Mal. Das kommt auf die individuelle Notwendigkeit an.

Fazit zur Methode der „Akupunktur“:
Wissenschaftliche Belege dafür, dass Akupunktur hilft, mit dem Rauchen aufzuhören, gibt es nicht. Akupunkturschulen behandeln aber unterschiedliche Suchtpunkte mit den Nadeln, das erschwert die Vergleichbarkeit der Ergebnisse. Die Therapie ist aber sicher nicht schädlich. Zu großen Erfolg sollte man sich davon trotzdem nicht versprechen

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