Welche Möglichkeiten gibt es um das Rauchen aufzuhören?

Es ist keine leichte Aufgabe, mit dem Rauchen aufzuhören. Zigaretten schaden nicht nur der Gesundheit, sondern werden auch immer teurer. Rauchen erzeugt nicht nur eine körperliche Abhängigkeit, denn auch die psychische Gewohnheit spielt eine große Rolle. In vielen Alltagssituationen ist man so mit dem Rauchen verbunden, dass man gar nicht weiß, wie man sie ohne Zigaretten überstehen soll. Die schlechte Angewohnheit ist für viele Menschen mit einer sozialen Funktion verbunden. Man raucht mehr in Geselligkeit, in entspannten Pausen oder um Stress abzubauen. Doch das Rauchen schadet der Gesundheit enorm und die Spätfolgen werden meistens nicht beachtet. Man kann niemanden zwingen, mit dem Rauchen aufzuhören, denn betroffene Personen müssen selbst überzeugt sein. Die Rauchentwöhnung funktioniert sonst nicht und auch die Gefahr von einem Rückfall ist viel größer. Man sollte sich immer wieder die Vorteile des Nichtrauchens vor Augen führen.

Rauchstopp – 10 Tipps zum Aufhören!

  1. Wer von allein aufhören will zu rauchen sollte seine Motivation aufbauen. Nur wer es auch wirklich will, schafft den Rauchstopp und wird nicht wieder rückfällig. Man sollte sich die jeweiligen Vorteile immer wieder durch den Kopf gehen lassen. Dazugehören weniger Mundgeruch, besserer Geschmack beim Essen, weniger Husten und eine steigernde Lebenserwartung. Am besten ist es, wenn man sich seine persönliche Motivation auf einen Zettel notiert und sich jedes Mal vor Augen führt, wenn man in Versuchung kommt.
  2. Wer wirklich mit dem Rauchen aufhören will, sollte den Abschied zelebrieren. Es tut gut, den Rauchstopp zu feiern. Hierbei kann man alles, was an das Rauchen erinnert, aus der Wohnung entfernen. Zur Abschreckung kann man einen Aschenbecher aufheben, der voll mit alten Zigaretten ist.
  3. Um nicht mehr zu rauchen, sollte man jegliche Art von Stress vermeiden. Der Rauchstopp sollte in einer Phase beginnen, die nicht stressig ist. Wer unter Stress steht und Zeitdruck hat, greift häufiger zur Zigarette.
  4. Vor allem sollte man mit Ritualen beginnen, die das Rauchen ersetzen. Hierbei kann man sich nette Dinge ausdenken, die man gegen eine Zigarette eintauschen kann. Im Alltag kann das ein Apfel, eine kurze Ruhepause oder das Füße-Hochlegen sein. Die Liste kann natürlich beliebig erweitert werden.
  5. Zu beginn sollte man ein Nikotinersatzpräparat nutzen, um die Nervosität und die Schlaflosigkeit zu bekämpfen. Mit den Mitteln können Entzugserscheinungen und das Verlangen nach einer Zigarette reduziert werden. Hierbei kann man auf Nikotinkaugummis- und pflaster zurückgreifen.
  6. Des Weiteren sollte man die Ernährung umstellen. Mit dem Rauchstopp kommen auch die Kilos auf der Waage. Man sollte fettreiche und zuckerhaltige Lebensmittel meiden und zu gesunden Nahrungsmitteln greifen.
  7. Man sollte sich immer selbst verwöhnen und sich zwischendurch belohnen. Hierbei kann man das gesparte Geld von den Zigaretten für etwas ausgeben, was man sich schon lange gewünscht hat.
  8. Für den Rauchstopp sollte man Wetten abschließen. Dabei sollten Freunde und Familie natürlich eingeweiht werden. Jede abgelehnte Zigarette erhöht die Chance auf ein rauchfreies Leben.
  9. Natürlich ist es auch sinnvoll, Sport zu treiben. Das Gute ist, dass es ohne Zigaretten wieder mehr Spaß macht, denn man bekommt wieder Luft beim Atmen. Zusätzlich kann man mit Sport den Gewichtsproblemen entgegenwirken.
  10. Und nicht zuletzt sollte man einen Rückfall verhindern. Man sollte gedanklich kritische Situationen durchgehen und sich fragen, wann der Verzicht schwerfällt. Man sollte sich in dem Fall überlegen, wie man anders reagieren und einen Ausgleich schaffen kann.

Fazit zum Rauchstopp:
Man sollte bedenken, dass es sich beim Rauchen um eine Sucht handelt und jeder Mensch anders darauf reagiert. Aus dem Grund kann man kein Patentrezept für die Rauchentwöhnung erwarten. Jeder muss für sich entscheiden, welche Tipps oder Möglichkeiten am besten geeignet sind. Grundsätzlich gilt für die Rauchentwöhnung: Es ist nur zu schaffen, wenn man es auch wirklich will! Nur dann können die Tipps beim Rauchstopp helfen.

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