Rauchen ist ungesund! Warum?

Es stellt sich gar nicht die Frage, ob rauchen ungesund ist. Es ist ungesund. Punktum. Da helfen auch keinerlei Ausflüchte oder Erklärungsversuche: „Es sind eh nur fünf Zigaretten am Tag“ oder „Ich bin gerade so im Stress!“ Mit jeder Zigarette verringert der Raucher die Zeit seines Lebens selbst. Darüber sollte er ernsthaft nachdenken. Auch mittels Zigarre, Wasserpfeife oder der Newcomerin “E-Zigarette“ lassen sich die gesundheitsschädigenden Konsequenzen des Rauchens nicht aus der Welt puffen – und schon gar nicht mit so etwas wie einer „Bio-Zigarette“. Für alle, die es immer noch verdrängen wollen: Hier kommt die geballte Ladung an (vielfach) nachgewiesenen Risiken des Tabakkonsums. In Zahlen: Laut WHO stirbt pro Jahr einer von zehn Erwachsenen an den Folgen des Rauchens. Weltweit sind das fünf Millionen.

„Rauch-Pause“ gefällig?

Rauch, Teer und Kondensat führt der Raucher seinen Atemwegen zu. Und noch vieles mehr, sind doch an die tausend Inhaltstoffe in einer Zigarette. Und von diesen ist keiner ernsthaft gutzuheißen. Vor allem die Nitrosamine, Metalle und Metallsalze (wie Nickel oder Cadmium) sind es, die zu Schäden im Körper führen. Denn die diversen Stoffe greifen das Erbgut der Zellen an und veranlassen sie zu falschem Wachstum und ungewollter Teilung. Sprich: zu Krebs. Nikotin, der prominenteste Bestandteil des Rauch-Cocktails, legt sich bei den ersten Zigaretten eventuell noch auf die Nervenzellen und beruhigt sie etwas, in größere Dosen macht es ganz einfach abhängig. Apropos Vermehrung: Auf der anderen Seite des Spektrums kann das Rauchen Grund für Impotenz und Unfruchtbarkeit sein. Wer tatsächlich furchtlos Krebs und Kinderlosigkeit als weit entfernte Schreckgespenster abtun will. Ein ungesundes Image verkörpert jeder Raucher: Mit seiner trockenen, runzeligen Haut, den verfärbten Fingernägeln und dem beißenden Körpergeruch kann er weder optisch frisch noch tatsächlich fit sein. Denn für jeglichen Sport fehlt ihm zumeist der Atem.

Potentielle Schäden durch Zigarettenrauch

Um es zu wiederholen: Die diversen Inhaltstoffe der Zigaretten begünstigen vor allem eines – das Risiko an Krebs zu erkranken. Und zwar nicht „nur“ an Lungenkrebs. Auch die Zellen anderer Organe können durch das Rauchen verrückt spielen. Mit dem Zigarettenkonsum liebäugelt ein Mensch auch mit Krebs des Mund-, Nasen- und des Rachenraums, der Speiseröhre sowie der Blase, Niere und Leber. Ebenso nachgewiesen ist ein Zusammenhang mit bösartigen Tumoren des Magens und des Darms, der Bauspeicheldrüse, des Gebärmutterhalses und des Harnleiters. Auch Brustkrebs klingt nicht erstrebenswert. Oder ist jemandem Leukämie lieber?
Rauchen gefährdet nicht nur die Atemwege, sondern verschlechtert Gefäße und den Kreislauf und schlägt sich letztendlich auf das Herz. Aber ein Raucher arbeitet auch am Zerstören von „kleineren Dingen“ – beginnend mit seinen Zähnen und seinem Zahnfleisch.

Von wegen: „Mit meinem Körper kann ich machen, was ich will“. Mit seinem Rauch gefährdet ein Raucher auch seine Mitmenschen massiv: Rauch passiv einzuatmen ist quasi genauso gefährlich wie aktiv paffen. Mit seinem Rauch beglückt ein Raucher seine Mitmenschen zwangsweise, schlimm, wenn Kinder neben Rauchern aufwachsen und so selbst extrem suchtgefährdet sind. Nikotin verhält sich nämlich in jedem Körper wie Heroin.
Raucht eine Schwangere, so hat sie im Vergleich zu einer Nichtraucherin neben eventuellen schweren Komplikationen der Schwangerschaft ein höheres Risiko einer Fehl-, Früh- oder Totgeburt. Mit jeder Zigarette steigt das Risiko von Missbildungen des Ungeborenen. Kinder von rauchenden Müttern sind durchwegs kleiner und leichter. Erwischt ein Kleinkind dann eine zerdrückte Zigarette und steckt sie in den Mund, kann es daran sogar sterben.

Rote Karte für blauen Dunst

Kurz: Am sogenannten „blauen Dunst“ gibt es rein gar nichts Gutes für den Körper. Bleibt nur dringend davon abzuraten. Schließlich kann man nicht nur mit Zigaretten seinen Blutdruck erhöhen. Beim Anblick einer geliebten Person steigt der Puls auf gesunde Weise, eine Annäherung fällt ohne Zigaretten-Mund-Geruch sicher leichter. Wer küsst schließlich gern einen Aschenbecher…

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